Sonntag, 30. November 2014

Malerei - Sergio Viviani

Sergio Viviani

Sergio Viviani

29. - 30.11.2014
Gemeinde Oberhausen

Im Oberhausener Rathaus findet am Wochenende eine sehr abwechslungsreiche Ausstellungen mit Werken des Malers Sergio Viviani statt. Der in München geborene und in Tione di Trento aufgewachsene Künstler zeigt den Besuchern einen Streifzug aus seinem langjährigen, künstlerischen Schaffen.

                   Sergio Viviani
Neben den abstrakten Bildern, die durch ihre Farbgebung an den Indian Summer erinnern, und früheren Werken mit floralem Inhalt sieht man eine imposante Ansicht der Dolomiten. Der Künstler arbeitet bei seiner Malerei ausschließlich mit dem Spachtel, wobei er auch zwei Bilder ausstellt, die er mit dem Löffel durch spontanes Auftragen von weißer Farbe auf schwarzem Grund hergestellt hat.


Interessant ist die künstlerische Bandbreite, die der Künstler vom Porträt über den Akt bis hin zu Farbkachelungen abdeckt. Gefallen hat uns insbesondere das schwarzweiß Porträt einer berühmten Szene aus Charlie Chaplins Film The Kid und die Darstellung eines Bauwerks nach Art von Friedensreich Hundertwasser.



In ausliegenden Katalogen sieht man zudem Acrylbilder von Landschaften aus der oberbayerischen Umgebung, wo der Künstler seine zweite Heimat gefunden hat, aus einer eigenen künstlerischen Perspektive.


Begeistert ist man von den unverwechselbaren, abstrakten Acrylbildern, die der Maler selbst liebevoll "Vivianis" nennt, die die enorme Kraft der Natur sehr ästhetisch und zugleich spielerisch leicht ausdrücken.

Wasser und Nacht - Sergio Viviani
Begleitet wird die sehenswerte Ausstellung musikalisch und zeichnerisch. Im Dachgeschoß des Rathauses spielt ein Pianist ausgewählte Stücke und Besucher der Ausstellung können sich vom Dießener Künstler Alexander Kowarzyk porträtieren lassen, der natürlich zunächst den ausstellenden Maler in einem Porträt festgehalten hat.


Samstag, 29. November 2014

Kunstfenster Gensbaur - Diessen


"die Dinge groß sehen"


Malerei

Fotografie



Zur Ausstellung ist eine Schriftenreihe erschienen. Auf dem Kunstfenster-Blog findet man eine Leseprobe.

bis zum 7. Dezember
Sa. und So. 14 - 18 Uhr

im Taubenturm,
und bei Rudi Geißel

Samstag, 22. November 2014

Stadtmuseum Weilheim


Behausungen

18.10. - 23.11.2014

Gemeinschaftsausstellung
des Kunstforum Weilheim

Nur noch bis zum Sonntag kann die sehenswerte Gemeinschaftsausstellung des Kunstforum Weilheim mit dem Titel "Behausungen" in der kleinen Galerie des Stadtmuseums in Weilheim besucht werden, die schon bei der Eröffnung für nette und heitere Unterhaltungen sorgte. 

Bejenke, Giebelhausen, Canady

Die Künstler interpretieren das Thema recht unterschiedlich und beziehen es auf ihr künstlerisches Verständnis. 
So brachte die Künstlerin Gabriele Bejenke ihr bequemes rotes Sofa auf der Leinwand mit zur Ausstellung und die Malerin Kathleen Canady malte ihre Vorstellung vom Traumhaus, mal auf einem sonnigen, sattgrünen Hügel und mal auf Wolke 7.

Jos Huber, Alexander Kowarzyk
Zu sehen sind Bilder von gediegenen Inneneinrichtungen im Stile der PopArt von Christian Bolley, filigran gezeichnete urbane Muster von Aloisia Fischer, eine Allegorie von Wolf Schindler, das einem auch die größte Burg mal davonschwimmt. Neben Jos Hubers vergänglichen Palästen im Stile der Alten Meister und den gezeichneten Stadtansichten von Alexander Kowarzyk, gibt es diesmal auch zwei Installationen. 


Aloisia Fischer und Wolf Schindler

Ein poetisches Dach über dem Kopf von Reinhard Giebelhausen und daneben noch einen zeltartigen Lagerplatz als Nachruf auf ein präkeres Künstlerleben auf der Platte, bespickt mit Zeitungsausschnitten, Fotokopien, Fotos, Stempeldrucken, Zitaten und Bezügen zu namhaften Künstlern und Kunstwerken von Thorsten Fuhrmann.

Bilder Christian Bolley, Installation Thorsten Fuhrmann

Auf zwei kleinere Kunstwerke, die das Haus auf eine sehr eindrucksvolle Art darstellen, sollte besonders hingewiesen werden. Zum einen die kleine Skulptur von Katrin Bach, ein kleines Häuschen mit Gesicht auf einer runden Kugel. Man könnte die Skulptur als kleines Stehaufmännchen interpretieren, dessen Charaktereigenschaft man als Besitzer von Wohneigentum innehaben muß, oder als herbeigeschriebene Immobilienblase, die wie eine Bowlingkugel gefährlich ins Rollen kommen kann.

Katrin Bach

Und zum anderen die überraschende Darstellung der eigenen Hausplanung als wackligen Drahtseilakt, widerum von Reinhard Giebelhausen. Ein höchst kreatives "Tiny House".

Reinhard Giebelhausen

Stadtmuseum Weilheim
Marienplatz 1
82362 Weilheim


Sa 10 - 17 Uhr
So 14 - 17 Uhr



Freitag, 21. November 2014

Atelierbesuch - Katja von Lübtow

Die Diessener Bildhauerin



Die Bildhauerin Katja von Lübtow gab bei den Diessener Ateliertagen dem zahlreichen Publikum einen interessanten Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Die in Kaufbeuren geboren Künstlerin hat in Regensburg zunächst Kunsterziehung und im Anschluß an der Akademie der Bildenden Kunst in Nürnberg Bildhauerei studiert und war Meisterschülerin von Prof. Tim Scott.


Imposant wirken ihre tiefschwarzen Stahlskulpturen und dominieren im Raum. Durch besondere Schmiede- und Schweißarbeiten hat die Bildhauerin besondere Übergänge erschaffen und ihren Skulpturen den übergeordneten Titel "Membrane" gegeben. Die Skulpturen wirken teilweise auch organisch, manche hingegen wie handmodelierte Tonarbeiten und reflektieren ganz sanft und seidig das Licht.


Mit ihren außergewöhnlichen Holzskulpturen widmet sich die Künstlerin hingegen dem Raum, umfaßt ihn und kreiert den "Um-Raum". Aus jedem Blickwinkel gewinnt man bei den faszinierenden Skulpturen, auch dank der akribisch-aufwendig bearbeiteten Oberflächenstrukturen als ob es sich um Speckstein handeln würde, einen völlig anderen Eindruck. Die abstrakten Skulpturen wirken kniend, umarmend, zeigend und deutend. Sie besitzen eine eigene Formensprache, die es zu ergründen gilt. Das Einzigartige an den Holzskulpturen, die man als "Transformer" bezeichnen könnte, ist die Tatsache, dass ihre künstlerisch gestalteten Einzelteile wunderbar verschachtelt gesteckt sind und so je nach Perspektive poetisch oder dynamisch ineinandergreifen. 


Gezeigt wurden auch kleinere, dreidimensionale Arbeiten ganz in Weiß, die von den Formen her an versteinerte Korallen, Quallen oder Schwämme erinnerten. An den Wänden hing eine Sammlung von kleineren Skulpturen, die wie archäologische Fundstücke wirkten. Man assoziierte mit ihnen teilweise kleine, prähistorische Werkzeuge oder Utensilien, deren Verwendung man längst vergaß.

Die Bildhauerin Katja von Lübtow nimmt zur Zeit mit ihren kleineren Arbeiten teil an der Cheap Art, die noch an diesem Wochenende im Diessener Stellwerk besucht werden kann.  

Rechte der Werkabbildungen : Katja von Lübtow

Mittwoch, 19. November 2014

Kunstfenster Dießen





Malerei

Fotografie







Eröffnung :
Do., 20. November, von 18 bis 20 Uhr

Vortrag und Gespräch zur Ausstellung
im Taubenturm bei der Klosterkirche :
Sa., 22 November, Beginn um 19 Uhr

Ausstellung :
22. November bis 7. Dezember
jeweils Sa. und So., 14 bis 18 Uhr

Zur Ausstellung erscheint
"Das Kunstfenster" mit einer auf
20 Exemplaren limitierten Vorzugsausgabe

Information :




Montag, 17. November 2014

Atelierbesuch - Jörg Kranzfelder

Der Diessener Fotograf


Bei den Diessener Ateliertage besuchten wir den Fotografen Jörg Kranzfelder in seinem Atelier im Garten. Seine Naturverbundenheit konnte man an dem großartig blühenden Blauregen ablesen, der vom stattlichen Landhaus herabhing. Am Eingang des Ateliers hing eine überdimensionale Fotografie, die eine Spiegelung einer großen Segelyacht im Wasser mit Quallen zeigte, die wir früher schon bei einer Ausstellungen bewundern konnten. Ein schönes Déjà-vu-Erlebnis, wobei wir nun die außergewöhnlich interessante Aufnahme endlich dem Fotografen zuordnen konnten.


Jörg Kranzfelder ist ein Fotograf mit dem besonderen Auge für das unscheinbar Kleine. In seinen kleinformatigen, quadratischen Arbeiten hält er Muster, Strukturen und Farbverläufe fest und bringt somit die kleinen Dinge des Lebens ganz groß heraus. In seinen Landschaftsaufnahmen hingegen arbeitet der Fotokünstler mit ganz überraschenden Blickwinkeln oder präsentiert eindrucksvolle Panoramaaufnahmen vom Ammersee.


In seinem Arbeitszimmer, das bis unter die Dachbalken mit seinen Kunstwerken geschmückt war, stellte er zudem drei Entwürfe für Skulpturen vor, die in einem hohen Raum realisiert werden sollen. 

Jörg Kranzfelder
Der in Freiburg geborene Fotograf ist Mitglied der Arbeitsgruppen Diessener Kunst und Vakanz und der Künstlergruppe neun und stellt ab dem kommenden Donnerstag seine neuesten Arbeiten mit dem Diessener Maler Martin Gensbaur im Kunstfenster Diessen und im Taubenturm aus. 

Samstag, 15. November 2014

Kunstverein Murnau



Wisdom of the Sands
7. – 29. November 2014

Uri Schwartz, Tel Aviv

Galerie am Gabriele-Münter-Platz
Burggraben 4 - 82418 Murnau

Mi-Fr 15-18 Uhr + Sa 11-15 Uhr

Donnerstag, 13. November 2014

Montag, 10. November 2014

II.Kunstauktion Weilheim

Bilder von (r.n.l.) Reinhard Giebelhausen, Manfred Hinkel, Elke Schwinghammer, Aloisia Fischer

Kunstauktion im Stadtmuseum Weilheim 
am 15.11. ab 14 Uhr

veranstaltet vom Förderverein Stadtmuseum e.V. in Kooperation mit dem Kunstforum Weilheim e.V. , 
der Erlös wird dem Stadtmuseum Weilheim zugute kommen. 

Bilder von Karl Kandler und Christine Perzul

Zum Aufruf kommen 60 Werke der Malerei und Grafik, außerdem Drucke und Skulpturen von bekannten Künstlern der Region.  

Skulpturen von Egon Stöckle, Thorsten Fuhrmann und Berndt Schweizer

Bilder von Jos Huber und Zeichnung von Alexander Kowarzyk

Als Auktionator konnte der im Kunsthandel und als Auktionator erfahrene Dr. Benno C. Gantner aus Starnberg gewonnen werden, der diese Aufgabe ehrenamtlich wahrnehmen wird.

Bilder von Gabriele Bejenke und Aquarelle von Elke Schwinghammer

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Samstag, 8. November 2014

II. Kunstauktion Weilheim


Kunst zu günstigen Preisen. 
Um sich selbst eine Freude zu machen, 
etwas Abwechslung in die Wohnung zu bringen. 
Kunst verschenken, Freunde überraschen. 

Waren Sie schon einmal auf einer Auktion ?? 

Kunst betrachten zum Vergnügen oder Kopf schütteln ?
Kunst ersteigern und etwas Gutes tun 
für die Stadt, das Museum, die Künstler !


Bilder von Dietfried Laszka und Wolf Schindler

Bilder von Elke Schwinghammer und Manfred Hinkel

Bilder von Aloisia Fischer und Elke Schwinghammer

Bilder von Konstanze von Websky und Christian Bolley

Arbeiten von Monika Propach-Voeste

Donnerstag, 6. November 2014

Fotokunst - Jürgen Oliver Blank

positive negative - Jürgen Oliver Blank (2014)

Die perfekte Symmetrie gilt in der Natur als die wahre Schönheit. Der professionelle Fotograf Jürgen Oliver Blank zeigt in seiner Aufnahme  auf, dass dies auch in der Fotografie und der Architektur gilt. Bei seiner Schwarzweißfotografie "positive negative" handelt es sich übrigens nicht um eine Spiegelung. Den modernen, funktionalen Bau teilt der Künstler nochmals in Schwarz und Weiß. Dadurch entsteht ein Yin-Yang-Verhältnis. das die künstlerische Wandlung in der Fotografie und die Polarität im Bild zusätzlich verstärkt. Die Licht- und Schattenseiten eines Bauwerks werden in gegensätzlichen Bezug gesetzt, als ob die Blaupause des Architekten mit dem fertigen Bauwerk verglichen wird. Eigentlich ein "untypischer Blank", obwohl es keine Fotomontage, sondern wie bei Jürgen Oliver Blank üblich, wieder nur aus dem Bild sebst entstanden ist. Aber aufgrund der äußerst kreativ-neuartigen und ästhetischen Komposition ist es eben doch "ein wahrer Blank". 

Bildrechte : Jürgen Oliver Blank

Dienstag, 4. November 2014

Die Starnberger Künstlerin - Christine Johne

Horse Freaks, 17 Monotypien - Christine U. Johne


"Leben ist Bewegung
Das Hauptmotiv meiner Arbeit ist das Jetzt
Der Augenblick des Wahrnehmens
Der flüchtige Moment des Seins
Des bewußten Erlebens, Erkennens
Notieren, bildhaft umsetzen in Zeichnung, Malerei
Mich selbst vergessend in der Teilhabe des Ganzen"

Mit ihren ausdrucksstarken Monotypien "Horse Freaks" reduziert die Künstlerin Christine U. Johne die Umrisse von Galoppern und Sulkies auf schwungvoll-bewegte Minimalkürzel, wobei die edle Bewegung der Rennpferde dynamisch, ja fast tänzerisch, zur Geltung kommen. 

Die in Sebnitz geborene Malerin hat bei verschiedensten Atelierprojekten an den Kunstakademien München und Dresden teilgenommen und sich bei Künstlern wie Bruce McNeal und Bernd Zimmer künstlerisch fortgebildet. Sie erhielt im Jahr 1995 den Kunstpreis des Landkreises Fürstenfeldbruck und 2003 den Kunstpreis der Stadt Starnberg. Als Mitglied des Kunstvereins Die Roseninsel wird sie mit ihren neuesten Arbeiten bei der Gemeinschaftsausstellung vom 6. - 12. November in der Schloßberghalle Starnberg teilnehmen.

Bildrechte : Christine Johne

Montag, 3. November 2014

DigiArt - Reinhard Giebelhausen

Verstehst Du ? - Reinhard Giebelhausen
Ist das die Persephone, die Göttin der Unterwelt und der Fruchtbarkeit zugleich, der der Mohn geweiht ist oder ist dies ein "Gedenkmohn", der in England an die Gefallenen erinnert oder in Persien an die Geliebte denken läßt ? 
Man kann das Bild auch als psychologischen Traum verstehen, als Akt des Vergessens von bitteren Erlebnissen und Erfahrungen um zur Klarheit zu kommen oder als spirituelle Warnung des Unterbewußtseins vor Illusionen und falscher Hoffnung um bewusster zu leben.

Genauso vielschichtig und damit vieldeutig sind die Bildaussagen der Digitalen Fotokunst von Reinhard Giebelhausen. Seine Fotografien wirken im ersten Moment spielerisch, haben jedoch stets einen größeren Tiefgang und damit eine differenzierte Bedeutung für den Betrachter.


Bildrechte : Reinhard Giebelhausen

Samstag, 1. November 2014

Schwarzweißfotografie


Pusteblume - Maurice Küsel (2014)

Der Oktoberfestbesuch hat den Eresinger Fotografen Maurice Küsel zu obigem, nostalgisch-poetischem Foto mit dem Titel "Pusteblume" inspiriert.  Auf dem weltweit höchsten Kettenkarusell erleben die Besucher das Gefühl der grenzenlosen Freiheit und des schwerelosen Fliegens als ob sie Teil einer reifen, hochtechnologischen Löwenzahnpflanze geworden sind. Ein wunderschöner Bildausschnitt, der die Aufnahme in schwarz-weiß verblüffend organisch wirken läßt, als ob man beim Bau des Kettenkarussells tatsächlich von der Natur gelernt hat.