Mittwoch, 28. November 2012

Galerie auf Zeit


4 FRAUEN in einem ZIMMER
Bilder der aktuellen Ausstellung




Wir laden Sie erneut zu einem virtuellen Rundgang durch unsere Ausstellung ein, die noch bis zum kommenden Freitag, den 30. November 2012 zu sehen ist und möchten Ihnen nun die Künstlerinnen einzeln vorstellen.


Veronika Streidl

Die Künstlerin Veronika Streidl aus Uffing absolvierte ihre traditionelle Ausbildung zur Holzbildhauerin in Oberammmergau, beschäftigt sich aber auch mit Bühnen- und Möbelmalerie und präsentiert in unserer Ausstellung sowohl kleine wie große Holzskulpturen. Als imposanter Raumschmuck dienen vor allem ihre großen Holzstelen, die auch kleine, vergoldete Skulpturen in Form von Engeln enthalten.
 


 Ihre kleinen Skulpturen sind besonders liebevoll mit Blattgold und Edelsteinen verziert.


Die Künstlerin beeindruckt mit organisch geformten Objekten , die sie aus dem Holz gewinnt.  


Sehr beachtenswert ist eine Skulptur, die an die Form einer großen Muschel erinnert.
 



Ludmilla Stepanek

Die Künstlerin Ludmilla Stepanek kommt aus Hohenpeissenberg und ist aktives Mitglied im Kunstverein Murnau Die Tür. Ihre schwarzgeflammten Skulpturen sind von zeitloser Schönheit und erinnern an überdimensionale Laubsägearbeiten. Ihre feinstrukturierte Skulptur Nike fand deshalb einen besonderen Platz in der Galerie.


 

Ihre beihnahe zweidimensional wirkenden Holzobjekte erinnern an Scherenschnitte.  
Silhouettenhaft treten wunderschön-florale Motive (Tulpe, Herbstfrucht) in Erscheinung.





Sophie Frey

Die Malerin Sophie Frey aus Lenggries stellt Ihre professionellen Aquarelle aus, die sie individuell auch in Verbindung mit dem Kartoffeldruck umsetzt. In ihren Arbeiten verbindet sie reale Eindrücke mit ihrem subjektivem Erleben.





Das Interesse der Künstlerin gilt dabei auch der Natur und so ergänzen und komplettieren Ihre Bilder mit Bäumen und Gärten die Gesamtausstellung.


Es sind auch wunderhübsche, dreidimensionale Reliefarbeiten der Künstlerin zu sehen.



Beeindruckend plastisch wirken die beiden Portäts, die die Künstlerin abschließend geformt und auf dunklen Hintergrund aufgebracht hat.






Ulrike Gerd Hartmann

Die Starnberger Künstlerin Ulrike Gerd Hartmann ist Mitglied der Künstlergruppe Die Roseninsel e.V. und liebt es mit ihren Bildern Geschichten zu erzählen. Mal sind es Gruppen von Menschen, ein anderes Mal eine Ansammlung von Booten, die aneinandergeraten.



Sie überlagert, bespachtelt und beklebt die Leinwand. Sodann reißt und kratzt sie wieder etwas herunter, sodaß Schichten, Häute und Häutungen entstehen.

  
Die Künstlerin interessiert sich für Überlagerungen, Überlagerungen von Erfahrungen und Empfindungen, wie sie sagt.


Aber auch Überlagerungen von Vergangenem und Gegenwärtigem sind das Thema der Künstlerin, was sie überzeugend mit ihrem Zyklus über die Vergänglichkeit von Autos beweist.



Galerie auf Zeit
Münchener Str. 7 
82362 Weilheim
 
Mi - S0, 15:00 -18:00 Uhr 

Dienstag, 20. November 2012

2. artvent





Die Künstlerin Kathleen Canady lud zur Vernissage in ihr schmuckes Atelier nach Schöffelding, wo sie mit der italienischen Malerin Cristina Piccolini und dem 
Fotografen Massimo Fiorito eine sehr gelungene, poetische Bilderreise zusammenstellte.


Kathleen Canady

Kathleen Canady, Landschaften


Gekommen sind viele Kunstliebhaber zur Eröffnung ihres  2. artvent durch Bürgermeister Walter Graf und hörten interessiert die Eröffnungsrede von Herrn Staatsminister a.D. 
Dr. Thomas Goppel.


Besucher im kunstsaal ammerlech

Die Ausstellung ist sehr sehenswert, die im Rahmenprogramm noch mit einem Konzert, 
einer Lesung und einer abschließenden Benefiz-Versteigerung aufwartet.

Fotografien von Massimo Fioriti



Bilder von Christina Piccolini


Donnerstag, 22. November von 11 - 18 Uhr

Freitag, 23. November ab 17 Uhr
19 Uhr Konzert mit Francesco (Gitarre) und Luca Zambito (Piano)
Lesung von Schauspielerin Maria Veltri aus Goethe´s "Italienreise"

Samstag, 24. November von 14 bis 17 Uhr

Sonntag
, 25. November von 11 bis 17 Uhr
15 Uhr Benefiz-Versteigerung von gespendeten Werken der Künstler.
Der Erlös ist eine Weihnachtsspende für notleidende Kinder
und wird von den Stiftungen "Lebensfreude e.V." und "Kartei der Not" verteilt.

kunstsaal ammerlech
 
Hauptstrasse 15, 86949 Schöffelding (an der A96 )
Kontakt : 08193 - 204 2006
kathleen.canady@gmx.de 

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Ausstellung

CHIT: Von Angesicht zu Angesicht

Galerie im Unteren Schloss

82396 Pähl, Ammerseestr. 6

verlängert bis zum 23.12.21012

Fr + Sa 14-18, So 11-18 Uhr

von Katrin Gabriel


Von Angesicht zu Angesicht ist ein passend gewählter Titel für die großformatigen Werke 
des thailändischen Künstlers Chit.

In Mischtechnik (Öl und Acryl) schuf Chit Frauenportraits in sehr eigenwilliger neuer Sichtweise.
Jeweils ein Gesicht füllt Leinwände, die bis an die zwei Metermarke heranreichen können:  

morbide, verwittert, vergangen, unter Wasser scheinend, alle in monochromen Tönen. 

Die Arbeiten zeigen soviel Vergänglichkeit, dass sie dem Betrachter Abscheu und Angst einflössen könnten,  hätte Chit sie nicht mit Spitzen, Blumen und organischen Girlanden in die Lieblichkeit zurückgeführt.

Mittwoch, 14. November 2012

Galerie auf Zeit


Retrospektive
Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstlerstammtisches


In diesem Jahr haben wir die Künstlerinnen und Künstler des Raistinger
Künstlerstammtisches zu zwei Gemeinschaftsausstellungen in unsere
Galerie nach Weilheim eingeladen.




Bedanken wollen wir uns für die Teilnahme bei den Künstlern mit einem Rückblick auf die gelungenen Ausstellungen, die beide Beachtung in den Medien brachten. Beginnen wollen wir mit Bildern der Vernissage der zweiten Raistinger Gruppe.




Die Schaufenster der Galerie wurden mit Arbeiten von den Künstlerinnen Elisabeth ULISSA Unglert, Christina Brecht, Ute Wolf und Christiane Burger gestaltet.


Elisabeth ULISSA Unglert

Christina Brecht und Ute Wolf

Christiane Burger

Die Vernissage begann mit einem Schleierballetttanz zum Thema Wasser von Frau Hannah Höfer und wurde anschließend von Herrn Rainhard Giebelhausen eröffnet.

Hannah Höfer

Reinhard Giebelhausen

Ganz herzlich bedanken wollen wir uns auch bei all den Kunstliebhabern und bei unseren Besuchern, die während der gesamten Ausstellungszeit immer wieder für nette Begegnungen und interessante Gespräche sorgten.



Christian Bolley im Gespräch mit Anke Seitz

Anke Seitz im Gespräch mit Jana Hotzelmann und Alexander Kowarzyk

Im Namen der Galerie auf Zeit bedanken wir uns sehr herzlich für die nette Zusammenarbeit bei den Herren Max Mirlach.und Karl Hammer. Wir wünschen allen Raistinger Künstlerinnen und Künstlern weiterhin erfolgreiche Ausstellungen.

Fotos : Max Mirlach

Montag, 12. November 2012

Die Roseninsel e.V.

Jahresausstellung


Schloßberghalle Starnberg
8.11. bis 14.11.2012, 
tägl. 10 - 18 Uhr
 

Die Räumlichkeiten in der Schlossberghalle in Starnberg eignen sich bestens zur Präsentation der Jahresausstellung des Kunstvereins „Die Roseninsel - Künstler und Kunstfreunde am Starnberger See e.V.“ .


 
150 Exponate fächern nahezu alle künstlerischen Genres auf. Sie reichen von Malereien in Öl und Acryl, in Tusche und Aquarell bis hin zu Fotokunst



Zudem werden auch Papiercollagen, Glas-, Stein- und Bronzearbeiten gezeigt

Dieter Heinze

Die professionelle Qualität der Arbeiten erklärt sich allein daraus, dass die seit fast 30 Jahren bestehende Gruppe der "Roseninsulaner" immerhin aus 30 % akademischen Künstlern besteht.


Katrin Gabriel

Auf der Bühne der Halle wird eindrucksvoll der Mehrteiler von Gastaussteller Tony Mavridis präsentiert. Mavridis und andere Aussteller, stellen ihre Werke am Montag, den 12.11. 2012 
von 16:00 bis 17:30 Uhr, den interessierten Besuchern vor.

Sonntag, 11. November 2012

Jahresausstellung - Künstlergilde Landsberg-Lech-Ammersee




3. – 18. November 2012
Samstag und Sonntag, 14 – 17.30 Uhr
Berufsschulen Landsberg

Gastaussteller:


von Katrin Gabriel

Die Vielfalt der in dieser Ausstellung gezeigten Stile ist kaum zu überbieten. Sie sind naturalistisch oder abstrakt, fiktionär oder naiv, mit allen Zwischenstufen.  Entsprechend groß auch der Besucherandrang dieser insgesamt sehr gelungenen, gut zusammengestellten Präsentation.

Außer Bildern, die gut an Stellwänden oder in Gängen hängen, finden sich im Eingangsbereich beeindruckende Holzarbeiten und Skulpturen der Künstler Walter Friesenegger, Wolfgang Grimme, Gislinde Schroeter, Erik Urbschat und Valeria Weissbrodt.
 



Weil insgesamt 127 Kunstwerke ausgestellt sind, hier der Versuch die Künstler nach Stilen einzuordnen, wobei diese wie oben erwähnt, auch fließend sein können.

 



Naturalistisch:
Barbara Bayer, Kathleen Canady,
Alfred Fritzsching, Felicitas Hofmann,  
Dietlind Sadowsky, Elisabeth Unglert.

Abstrakt:
Agnes Bauer, Ulrike Maria Degenhart, Hans Dietrich, Werner Heymann, Eberhard Knobloch,

Mica Knorr-Borocco,  Gernot Kragl, Ulla Kurz, Margit Lindemeir, Traudl Pfeiffer
Christel Ploppa-Lechner, Thomas Rücker, Wolfgang Schulz, Gudrun Schwarz,
Barbara Wagner-Gschwill.

Fiktionär:
Peter Achilles, Karl Ilg, Jutta Moser, Roland Müller.

Klassisch:
Ludwig Herold

Naiv:
Manfred Engert, Gaby Hühn-Keller, Dieter Klein, Helene Posset-Navarro,  

Veronika Rehm-Graaf, Ute Rossow.

Collagen:

Joachim Giebelhausen, Margarete Bartsch.

Mehr als beeindruckend auch die Arbeiten der Gastaussteller, der Fotogruppe Landsberg.  

Alle Teilnehmer fanden zwar ihre Motive in der Region, doch ausnahmslos aus neuen ungewöhnlichen Blickwinkeln, die den Betrachter animieren, genauer hinzuschauen, 
ihn gar überraschen. So zum Beispiel Fotos, die mit einer Unterwasserkamera aufgenommen sind, so dass der verblüffte Besucher plötzlich  Wasser von unten sieht.

Einige Impressionen von der diesjährigen Eröffnung sind bereits online.
Die Ausstellung des letzten Jahres der Künstlergilde Landsberg-Lech-Ammersee
kann auf der Internetseite der Augsburger Allgemeinen virtuell besucht werden. 

Lesenswert :
Künstlergilde - Eine Fülle von Eindrücken, Artikel der Augsburger Allgemeinen von Römi Lobhard vom 5.11.2012


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Ausstellung Tutzinger Künstler

„Alles Leben ist Begegnung“
zum 10jährigen Bestehen des Roncallihauses Tutzing

Sonntag, 11. Nov. 11.30 Uhr, Roncallihaus 
Vernissage 31 Tutzinger Künstler stellen aus

Nach der letztjährigen Ausstellung "schau her :33 Tutzinger Maler" stellen 
die Tutzinger Künstler nun ihre Bilder und Skulpturen im Roncallihaus aus, um zwischenmenschliche Begegnungen zu schaffen und Dialoge zu fördern.

Ausstellungsdauer vom 11.11. – 17.1.2013,
Öffnung bei Veranstaltungen und  jeweils
sonntags von 13.30 – 17.00 Uhr
Pfarrei St. Joseph

Samstag, 10. November 2012

Das Kleine Format - Diessen











Blaues Haus, Diessen, Prinz-Ludwig-Str. 23

Schirmherr: Bürgermeister Herbert Kirsch
Kuratorin: Annunciata Foresti


20. Okt. – 18. Nov. 2012


Fr bis So, 14 bis 18 Uhr

von Katrin Gabriel

 






Mehr als 30 Künstler unterschiedlichster Genres präsentieren in dieser Ausstellung dem Thema gemäß kleinformatige Arbeiten, von denen manche nur Postkartengröße haben.  
So hat etwa Julia Albrecht Postwurfsendungen übermalt.
 

Von Klara Johanna Michel gibt es Fotoausschnitte in Flohmarkträhmchen, die an Omas Wohnzimmer erinnern und bei Rebecca Payns kleinen Ölbildern denkt man an Reproduktionen aus dem 19. Jahrhundert. Auch Bernhard Jott Keller zeigt Minilandschaften im Postkartenformat.
 

Genauso groß sind die experimentellen Malaufträge von Hajo Düchting.
Wie vom Dach gefallene Schiefertäfelchen, mit geheimen Botschaften beschriftet, 

präsentiert Andreas Kloker. Gepaart mit handgeschriebenen Gedichten
von Sebastian Goy, der diese für potentielle Käufer neu schreibt, sind Miniskulpturen  

in kleinen Metallgehäusen von Claudia Rinnenberg
Beiden Künstlern scheint der Humor eigen.

 Zwar schreibt der Maler Alan Stones, dass seine Landschaften in Öl oder Acryl gemalt 

seien, doch so perfekt, dass sie wie Fotos wirken.
 

Im Gegensatz dazu sind die fünf verzerrten Naturansichten von Harry Sternberg  
tatsächlich fotografisch. Stimmungsvolle Fotos aus Sizilien, Arles und Jerusalem präsentiert Noah Cohen. Er versteht es, den Bildern jene Magie einzuhauchen, die den Betrachter zu näherem hinsehen auffordert.

Etwas größere Bilder, etwa 25x25 cm, dann die von Annunciata Foresti: Sie scheinen mit Geweben bedeckt. Längst erkennt man Gerd Eisenblätter  an seinem Stil: monochrome Farbflächen werden zu Landschaften.


Alexander Kowarzyk, der fleißige Zeichner, zeigt Bäume in unterschiedlichen Techniken. Ulrike Hugs Fotos sind verschwommene Naturmotive, wogegen auf 5 kleinen Screens realistische Kähne auf dem Wasser dümpeln, die Augusta und Kalle Laar eingefangen haben.


Das Titelbild der diesjährigen Ausstellung kommt vom jungen Johannes Niesel

Mit 14 Bleistiftzeichnungen ist er hier vertreten. Jugendliche Unbeschwertheit 
zeichnen seine Werke aus.

Zart und geheimnisvoll wirken die Farbradierungen Ute Rossows, fast alle zeigen 

ihren Bezug zum Wasser. Yvonne Schneider druckte ihre vier Bilder auf Papier, 
Drucke in sehr harmonischer Farbenabstimmung, auch sie Geheimnis umwittert. 
„Wissen wir noch, wer wir als Kind waren?“ fragt die Künstlerin Sibylle Schwarz 
und lotet die Ergebnisse zu dieser Frage in schwarzer Tusche aus.

Ilse Bill schuf 12 kleine Bronzekühe, sie alle individuell in Körperhaltung und Ausführung, professionell auf kleinen Holz- oder Metallsockeln stehend.


Miniaturbücher aus Bronze formte Andrea Kreipe, die an eine Puppenstube denken lassen. Aus Keramik geformt und mit Platin überzogen, gibt der Künstler Otto Scherer seinen feinen Kugeln keinen Titel. 


Nicht einfach nur hübsch anzusehn sind sie, die 13  Miniaturpuppen von Katharina Ranftl. Denn ihre Arbeiten gefielen in diesem Jahr dem Publikum am besten. Wie in jedem Jahr nämlich, kreuzt das Publikum am Vernissageabend in Dießen ein persönliches Lieblingskunstwerk an, Ranftl machte das Rennen. Kreativ gearbeitet: 
Drei der Püppchen tragen Gewänder aus aufgeklebten Papierstreifchen, mit fremdartiger Schrift bedeckt und eleganten Hochsteckfrisuren aus orangefarbener Nähseide.

Neugierig machen zwei Holzkisten. Darin liegt je eine Bruchsteinplatte, auf denen sich organische und technische Fossilien zu vereinen scheinen. Eva Zenetti heißt die Künstlerin.Ungewöhnlich und bemerkenswert auch die Formwelten von  

Matthias Buchenberg, die er aus durchbrochenem Eisen entstehen ließ, 
meist an große Tropfen erinnernde Gebilde sowie zwei Stühlchen;
keines übersteigt die Größe eines Lineals.


Was wäre Dießen ohne Keramik ? Aus diesem Material formte Hilde Seyboth
ihre „Schiffe.“ Es könnten auch Taschen aus Ton sein. Ihre heitere Wirkung 

beziehen sie durch kräftige Bemalung.

Die wunderschöne Ausstellung läuft nur noch bis zum 18. November und eine weitere,
kurze Vorstellung aller teilnehmenden Künstler kann man online dem Flyer entnehmen.